Angebot

Wir bieten 15 stationäre Plätze für Kinder und Jugendliche von 4 bis 21 Jahre in 3 altersgerecht gestalteten Gruppen nach §§ 34, 35a, 41 SGB VIII an. Die voneinander abgegrenzten Gruppen liegen auf einem Gelände und sind damit prädestiniert für die Unterbringen von Geschwisterpaaren, da diese getrennt sind und trotzdem Kontakt haben können. Wir nehmen Kinder und Jugendliche beider Geschlechter auf mit folgenden Problemen:

  • Verhaltensauffälligkeiten mit psychosozialem Hintergrund,
  • Entwicklungsverzögerungen und Intelligenzminderung,
  • Belastungs- und somatoforme Störungen,
  • verschiedene Persönlichkeitsstörungen,
  • Bindungsstörungen auch im Zusammenhang mit Traumata.

Um diesen Besonderheiten gerecht zu werden, arbeiten wir mit systemischen Methoden, wie Genogramm und Aufstellungsarbeiten mit den Familien und Einrichtungsintern. Mit traumapädagogischen Übungen arbeiten wir die Gefühlswelt der Bewohner*innen auf. Einen Aspekt unserer Arbeit begleiten wir tiergestützt, welcher fester Bestandteil des Alltags ist.

In der Supi-Gruppe haben wir Platz für 5 Kinder beider Geschlechter im Kindergarten- und Grundschulalter. Der Wohnbereich zeichnet sich durch seine vielen Bewegungsmöglichkeiten Drinnen wie Draußen aus, mit denen die motorischen Fähigkeiten geschult werden. Ein erhöhter Betreuungsschlüssel bietet den Kindern ein Plus an Sicherheit und Geborgenheit, mehr Zeit für Beziehungsarbeit und Zeit zum Erlernen essenzieller Fähigkeiten, wie Schwimmen, Fahrradfahren, Hygiene und Lesen. Neben der Gartenpflege und Hühner Fürsorge, bietet sie tiergestützte Pädagogik mit Hunden.

 Der Wohnbereiche der Nebenhaus-Gruppe und Haupthaus-Gruppe haben 10 Plätze für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren. Mit geregelten Tagesabläufen und der Übernahme von Aufgaben fördern wir die Heranwachsenden zu einem selbständigen Leben. Um das Verantwortungsbewusstsein zu fördern kümmern wir uns zusammen mit den Bewohner*innen um je zwei Schweine, Kaninchen und Schafe. Hierbei können einzigartige Beziehungen aufgebaut werden. Soziale Kompetenzen entwickeln sich auch ganz von selbst auf unserem Fußballplatz, am Lagerfeuer oder beim gemeinsamen Spielen. Sollte der Tag weniger harmonisch verlaufen ziehen wir das erledigen von „Wiedergutmachungen“ Konsequenzen vor.