Rückblick

Träger und Einrichtungsleiter des Kinderhaus an der Ise ist Herr Dipl. Psych. Siegfried Hammer.

Mit ihm und seiner Familie entstand im Jahr 2000 eine Familien analoge Wohngruppe. Die erfolgreiche Arbeit führte dann zu einer Erweiterung der Platzzahl.

So entstand im Jahr 2004 ein Kleinstheim mit 5 Plätzen. Damit begann auch die Zusammenarbeit mit weiteren Fachkräften. Das Kinderhaus an der Ise wurde mit seiner erfolgreichen Arbeit bekannter und hatte viele Platzanfragen.

2007 stellte sich die Einrichtung deshalb neuen Herausforderungen und erhöhte die Platzzahl. Es gab 9 Plätze für Jungen und Mädchen ab 10 Jahren und das Team wuchs weiter. Es wurden auch Plätze angeboten für Kinder und Jugendliche mit Einschränkungen bei ihrer Teilhabe an der Gesellschaft und Psychischen Störungen (§ 35a SGB VIII).

So ist die Einrichtung kontinuierlich gewachsen und stellt sich bis heute immer neuen Herausforderungen, um das Angebot zeitgemäß und verantwortungsvoll zu gestalten. Dazu wird ein kontinuierliches Qualitätsmanagement durchgeführt, mit dem die betrieblichen Arbeitsabläufe verbessert werden und das Wohl des Kindes auch konzeptuell fest verankert wird.

Die Geschichte unseres Heims als Gedicht

Virus Bullerbü

Als Familie hat es angefangen,
Kinder sind hier ein und aus gegangen.
Diese Zeit vergess‘ ich nie,
ich nenne sie hier Bullerbü.

Keybord, Schlagzeug und Gitarrenspiele,
Pferde reiten, Badeurlaub, Ritterspiele,
wir hatten Clubs, das gabs noch nie,
für mich war es wie Bullerbü.

Wasserspiele gab es alle Arten,
ein Ferienhaus mit großem Garten,
für Eier gabs das Federvieh,
so war unser Bullerbü.

Aus den Dörfern Kinder kamen,
nahmen Teil in diesem Rahmen,
manche strebten an perdü,
beruflich sein in Bullerbü.

Snowboard fuhren wir im Winter,
im Ausland Lifte schnell hinunter,
und von abends spät bis morgens früh,
lebten wir dann Bullerbü.

Es war auch holprig keine Frage,
wir war’n nicht immer in der Lage
und brachen`s auch mal übers Knie,
auch das gab es auf Bullerbü.

Ich denke gern daran zurück,
empfind dabei ein großes Glück,
frech und nett, so waren sie
unsere Kids von Bullerbü.

Heute finde ich es schön,
alles so mit anzuseh`n,
den Grundstein legen ohne Sorgen
für unser Bullerbü von morgen.

S. Hammer